Liebe Leser*innen meiner Homepage,

an dieser Stelle möchte ich Ihnen gerne einen Eindruck vermitteln, was eine Kommunalpolitikerin und Landtagsabgeordnete neben der typischen parlamentarischen Arbeit  (z.B. Büroarbeit, Sitzungen) noch so alles für die politische Arbeit macht. Selbstverständlich handelt es sich hierbei nur um einen Auszug.

5. Juni Ausbildungstour im Kreis Viersen

Werbetour mit meinen Abgeordnetenkollegen aus dem Kreis Viersen für mehr Ausbildung!!!!

Die Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit und Politiker der Region waren Dienstag zu Gast bei der Tönisberger Bäckerei Hoenen. Thema war die Nachwuchsförderung im Handwerk.

Viele Eltern denken nur an Abi und Studium. Gestern waren Politiker auf Tour, um die Werbetrommel zu rühren. Eine der Stationen war die Bäckerei Hoenen in Tönisberg. Das Unternehmen ist vorbildlich in Sachen Ausbildung.
Handwerk hat goldenen Boden, heißt es immer im Volksmund immer noch. Die Realität sieht anders aus. Schon ab Klasse 3 denken viele Eltern nur an das Abi und das Studium ihrer Schützlinge. Und die, die sich für ein Handwerk entscheiden, haben alles andere als die freie Auswahl. So kommen derzeit im Kreis Viersen im Verhältnis nur 60 Ausbildungsstellen auf rund hundert Bewerber", sagte gestern Ingo Zielonkowsky, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit in Krefeld. Um das zu ändern und um mehr Betriebe zu motivieren, Auszubildende zu beschäftigen, gingen gestern Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus der Region auf Tour, sahen sich vier Betriebe an, die schon lange mit gutem Beispiel voran gehen: Bäckerei Hoenen (Tönisberg), Rath Reisen (Süchteln), Oton Hörgeräteakustik (Brüggen) und Lacoix Electronics (Willich).
Mit dabei waren Martina Maaßen, Dr. Stefan Berger, Dietmar Brockes, Dr. Marcus Optendrenk, Uwe Schummer und Udo Schiefner. "Wir wollen dadurch die anderen Betriebe wachrütteln, es ihnen gleich zu tun", ergänzte Zielonkowsky, der weiter mitteilte, dass es zwar etwa 200 verschiedene Ausbildungsgberufe gebe, dass sich aber die meisten Suchenden auf nur zehn Berufe konzentrieren würden, auch von den jungen Leuten wünschte er sich eine größere Flexibilität.
Gerade ist die Gruppe am Hauptbetrieb der Bäckerei Hoenen am Vaetsbruch in Tönisberg angekommen. Den Familienbetrieb hatte erst Franz Hoenen 1904 gegründet, dann sein Sohn Heinz 1971 übernommen. Der heute 74-jährige Heinz Hoenen, der das mittelständische Unternehmen mit seinen Kindern Thomas (44) und Nicole Sanfilippo-Hoenen (43) führt, erinnert sich noch an seine Anfänge: "Wir haben 1971 das Geschäft an der Bergstraße in Tönisberg mit einer Backfläche von sieben Quadratmetern übernommen." Mittlerweile gibt es 36 Filialen, darunter 16 Mühlen-Cafés. Die "Backfläche" beziehunsgweise Produktionsstätte ist mittlerweile über 4500 Quadratmeter groß. Von dort gehen täglich Zehntausende von Brötchen und Broten an die Service-Filialen. Rund hundert Mitarbeiter arbeiten im Hauptbetrieb, etwa 300 in den Bäckereien. Auszubildende: derzeit: elf im Verkauf, zwei Bürokauffrauen und drei Bäcker-Azubis in der von Hermann-Josef Stockhausen geleiteten Produktion. Auch ab August werden noch Auszubildende gesucht. Geschäftsführerin Nicole Sanfilippo-Hoenen wünschte sich, dass die Nachwuchskräfte schon in den Berufsschulen besser als bisher in ihrem praktischen Beruf ausgebildet werden müssten: "Die brauchen nicht unbedingt Sport und Religion, sondern müssen zum Beispiel wissen, wie man sich im Service richtig und kundenfreundlich zu benehmen hat." Und es müsste, sagte die Geschäftsführerin weiter, eine bessere Verzahnung und Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Ausbildungsstätte erfolgen. Den an der Rundfahrt Politikern gab die Sanfilippo-Hoenen mit auf den Weg, die Interessen der Arbeitgeber doch künftig stärker zu berücksichtigen. Sie schilderte einen Fall, in dem kürzlich eine 19-Jährige, die sich bei Hoenen zur Bäckerei-Fachverkäuferin ausbilden ließ, schwanger wurde und monatelang ohne eine Krankmeldung nicht mehr erschien. Nach mehrmaligen Abmahnungen ging die Kündigung raus. Diese musste sie zurücknehmen, aufgrund des Sonderschutzes der Schwangeren. Das Verfahren läuft noch.

www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/eine-werbetour-fuer-das-handwerk-aid-1.5138536

6. Mai St. Florians Umtrunk

Heute beim Florians Umtrunk des Nordrhein-Westfälischen Handwerkertages und der Schornsteinfegerinnung!

Am Namenstag des Heiligen Sankt Florian - Schutzpatron der Schornsteinfeger und der handwerklichen Bierbrauer - lädt das nordrhein-westfälische Handwerk zu diesem ungezwungenen Gedankenaustausch ein. Fester Bestandteil dieser Veranstaltung ist die Verleihung der Floriansplakette an Personen, die sich im Land NRW besonders für das Handwerk und den Mittelstand eingesetzt haben.

01. Mai Demo gegen Rechts in Mönchengladbach

Am 1. Mai sind auch die Viersener GRÜNEN nach Mönchengladbach gefahren, um gemeinsam mit vielen Menschen aus unterschiedlichen politischen und nicht politischen Bereichen gegen Rechts Flagge zu zeigen.

Auf den Fotos sind so auch mein Stadtratskollege Franz Lohbusch von der Linken und mein Landtagskollege Hans-Willi Körfges von der SPD zu sehen.

 

9. April 2015 Sportler*innen Ehrung

Kürzlich bei der Sportlerehrung in Viersen: Meine Schülerpraktikantin Nina mit einer tollen Trambolin-Einlage und mein Freund "Jünter" war auch da. Insgesamt war der Abend sehr gut gelungen und mit vielen tollen Auszeichnungen echt beeindruckend!

Leider sind die Fotos nicht so gut geworden.

29.März 2015 Fest der alten Leute

Beim Fest der alten Leute der St. Hubertus Bruderschaft in Viersen-Oberbeberich. Wie in jedem Jahr die Begrüßung durch den Präsidenten Hans-Willi Pergens, ein festlich gedeckter Tisch mit selbstgebackenem Kuchen, sympathische Tischgespräche und lustigen Vorträge.

1. Diskussionsrunde zur Bürgermeister*innenwahl 23.März 2015

Interessante Veranstaltung des Jugendforums und den Jugendorganisatoren der Parteien in Viersen: "Bürgermeister*in gesucht - Du hast die Wahl". Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich ein Bild von den Kandidat*innen zu machen und fragen zu stellen. Aufgelockert wurde die Runde durch den Spontandreh von "Bewerbungsvideos" und einer hervorragenden jungen Poetry Slamerin aus. Eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an die Organisatoren!!

Vielleicht dient diese Veranstalgung als Anregung an Lehrer*innen und Schüler*innen, im Laufes des Wahlkampfes in die Schulen zu Diskussionsrunden einzuladen.

Das Gruppenbild zeigt die Kandidat*innen Dr. Paul Schrömbges (CDU), Sabine Anemüller (SPD), Susanne Noack- Zischewski (Die Linke), mich und Olaf Fander (FürVie). Die parteilose Iris Kater konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

20.März 2015

Gemeinsam mit der Landtagspräsidentin und meinen grünen Landtagskolleg*innen Josefine Paul, Sigrid Beer, Herbert Goldmann und Jutta Velte beim FAIREN FRÜHSTÜCK des BDKJ. Bauern ordentliche Preise zahlen und unser Konsumverhalten überdenken, danke für die Anregungen!!!

 

 

Demo der Jägerinnen und Jäger vor dem Landtag am 18.März

Bei der Demo vor dem Landtag ging es leider nicht so fair und sachlich zu, wie bei der Veranstaltung der Kreisjägerschaft. Hier war ich allerdings auch nur Zuschauerin.

Liebe Jäger,
wollt Ihr wirklich in die Nazi-Ecke? Heute bei eurer Demo vor dem Landtag: Plakate wie "Ökofaschismus? Nein Danke" und "Kein Ermächtigungsgesetz für Ökoradikale" haben für mich - bei allem Verständnis für eine harte Auseinandersetzung - einen fiesen Beigeschmack......

12. März Welttag gegen Internetzensur

Zu verschiedenen Gelegenheiten gibt es Fotoaktionen der Landtagsfraktion.

Zum Welttag gegen Internetzensur solidarisieren wir GRÜNE im Landtag #NRW uns mit denen, die weltweit für freien Informationszugang eintreten. Mehr Infos gibt es in unserem Blog: gruene.fr/g0

12.März 2015 Kreisjägerversammlung

Die Reform des Jagdgesetzes hat die Abgeordneten von SPD und GRÜNEN in den vergangen Monaten intensiv begleitet. Obwohl es nicht mein politisches Thema ist, war ich mit meinem Landtagskollegen Hans Willi Körfges bei der Kreisjägerschaft Viersen zum Thema "Ökologisches Jagdgesetz". Wie erwartet eine kontroverse Diskussion, jedoch sachorientiert. Kein Vergleich zum Gegröhle der Jäger bei der Bezirkskonferenz in Wesel - Danke für die Einladung und den fairen Umgang....

 

Ökologisches Jagdgesetz

Das neue Gesetz bedeutet vor allem für den Tierschutz einen großen Fortschritt. Füchse und Dachse sollen nicht mehr gejagt werden, indem Hunde in den Bau, das Zuhause der Tiere, geschickt werden. Das hat oft zu Quälerei geführt, weil sich die Tiere ineinander verbissen haben. Auch bei der Ausbildung der Jagdhunde steht der Tierschutz künftig stärker im Vordergrund. Bisher ist es üblich, Enten die Flügel zusammenzubinden, um sie dann von Hunden jagen zu lassen. Diese Praxis soll untersagt werden. Außerdem dürfen die so genannten Totschlagfallen mehr benutzt werden, weil die Gefahr besteht, dass sie die Tiere nicht sofort töten, sondern nur schwer verletzen. Ein weiterer wichtiger Erfolg ist der Schutz von Katzen und Hunden. Jedes Jahr werden in Nordrhein-Westfalen 10.000 Katzen von Jägern abgeschossen, weil sie sich zu weit vom Haus entfernt haben. Katzen bedeuten jedoch nachweislich keine Gefahr für den Bestand der jagbaren Wildtiere. Deshalb wird das Abschießen von Katzen nun per Gesetz untersagt. Katzen gehören nicht ins Visier von Jägern. Hier müssen ordnungsrechtliche Regelungen getroffen werden wie Kastrations- und Chippflicht sowie die Einführung einer Katzensteuer.

Neben dem Tierschutz fördert das neue Gesetz die Ökologie, besonders den Schutz der Wälder. Das Ziel ist ein neues Wildtier-Management. Dabei geht es in manchen Gegenden nicht um weniger Jagd, sondern um mehr. Wenn der Verbiss an Bäumen zu hoch ist, müssen Populationen entsprechend verringert werden. Deshalb wird es eine Ausdehnung der Jagdzeit für Rehböcke geben. Auf der anderen Seite müssen Biotope besser erhalten werden und Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, geschützt werden. Im neuen Gesetz ist deshalb klar geregelt, dass Tiere, die auf der Roten Liste stehen, nicht mehr gejagt werden dürfen. Die Gesetzesnovelle stellt damit einen sehr guten Kompromiss zwischen den Anforderungen der Jagd, der Ökologie und des Tierschutzes dar. Das Jagdrecht, das zurzeit in den meisten anderen Bundesländern ebenfalls überarbeitet wird, wird damit an veränderte Bedingungen und die gesellschaftliche Erwartung angepasst.

Hier auch der Bericht aus der Rheinischen Post

Mein Statement zum Weltfrauentag 8.März 2015

Schon 107 Jahre Weltfrauentag, aber die Gleichstellung von Frauen ist in der Praxis immer noch nicht angekommen. Freiwilligkeit führt in vielen Bereichen zu Beliebigkeit. Wir brauchen gesetzliche Maßnahmen für eine wirkliche Frauenquote, flexible Arbeitszeitmodelle für Frauen und Männer, Wiedereinstiegshilfen nach Familienphasen sowie Kinderbetreuung auch in den Randzeiten, die Vollzeitarbeit ermöglicht. Teilzeitbeschäftigung, Minijobs und mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen Frauen arm. Es gibt noch viel zu tun, auf geht‘s.

Fraktionsklausur 03.März 2015

Die grüne Landtagsfraktion hat am 2. und 3. März im Nettetaler Schloß Krickenbeck getagt.

Bei solchen Fraktionsklausuren werden Themen besprochen, für die im politischen Alltag sonst einfach zu wenig Zeit ist, die aber dringend angegangen werden müssen.

Zum Ende der Klausur bekam ich ermutigende Unterstützung! Meine Kolleginnen und Kollegen der grünen Landtagsfraktion unterstützen mich als Bürgermeisterkandidatin für Viersen mit "grünem Herz"!!!